Kleingärten in Appen

In Appen/Schäferhof (nähe Hamburg) begegnete uns bei einer Radtour eine tolle Sache: Ein Feld wurde zum Kleingärten umgewandelt: Der Bauer eggt den Boden im Frühjahr mit schwerem Gerät, verteilt Saatgut und jeder Kleingärtner ist für eine Furche zuständig. Er sät, gießt und erntet das ganze Jahr über, bis dann im Oktober der Boden wieder umgegraben wird. Gartengeräte und ein Gewächshaus stehen der Allgeminheit zur Verfügung. Kinder können hier das „Wunder der Natur“ erleben. So einfach und so wirkungsvoll! Eine Idee, die es hoffentlich nicht nur in Schleswig Holstein gibt.

Äpfel für alle

Es ist so traurig, wenn die reifen Äpfel im Garten achtlos unter dem Baum liegen bleiben und verfaulen. Viel schöner ist es dagegen, anderen damit eine Freude zu machen, wenn der eigene Apfel-Bedarf schon lange gedeckt ist. Ein Apfelbaumbesitzer in der Nähe von Quickborn legte dieses Schild vor seine Gartentür. Sehr gut!

Sonneblumen

Die Sonnenblume im September,

zeigt dass sich die Jahreszeit wird  ändern.

Des einen Verdruss,

des anderen Genuss,

sind Spekulatius im Supermarktständer.

Tomaten ausgeizen

Tomaten brauchen ihre Kraft, um die Früchte groß und rot werden zu lassen. Sie sollen keine Energie an der Ausbildung von Seitentrieben verschwenden. Deshalb werden die Blattachsentriebe ausgegeizt (siehe Bilder). Das heisst, sie werden abgebrochen – nicht geschnitten- da keine Pilzerkrankung mit dem Messer übertragen werden soll. Der Haupttrieb der Stabtomate wird ganz gekappt, wenn ca. sechs Fruchtansätze erschienen sind, da man der Pflanze nicht zutraut, mehr zur Reife zu bringen. Wer Buschtomaten hat, muss sich nicht an diese Regel halten.

Garten für alle – Keimzelle in Hamburg

Mitten in Hamburg St. Pauli wird am Straßenrand gegärtnert. Gemüse wächst in pfiffig gestalteten Hochbeeten aus Europaletten und Gemüsekisten mitten im Verkehr, um den Anwohnern die Pflanzen nahezubringen und in Guerilla-Garten-Manier die Innenstädte zu erobern. Erbsen, Tomaten, Paprika, Mangold und Zucchini …. welches Kind und welcher Erwachsene erkennt diese Pflanzen heute noch?
Wir wünschen dem Projekt viel Erfolg,  eine reiche Ernte und viele interessierte Anwohner.

Die Stadt ist unsere..

 

Tomaten, Tomaten

Tomaten aus dem eigenen Garten zu ernten gehört schon zu den Aufgaben für fortgeschrittene Gärtnerinnen. Denn die Erfahrung lehrt, dass Tomaten keine nassen Blätter mögen. Sie brauchen also ein Gewächshaus oder mindestens ein Dach überm Kopf, damit sie kein Opfer der Braunfäule werden. Diese tückische Pilzkrankheit rafft kräftige Pflanzen mit vielversprechendem Fruchtansatz dahin, wenn die Blätter feucht werden. Also bekommen meine Tomaten in diesem Jahr ein Dach; vielleicht in Zukunft sogar mal ein eigenes Häuschen. Man liest auch, dass die Pilze über den Winter im Boden bleiben und man deshalb die Pflanzen im nächsten Jahr woanders pflanzen soll. Tja, aber Nässenschutz muss natürlich trotzdem sein.

Neuer Anstrich für die alten Gartenzwerge

Die Gartenzwerge sind schon ziemlich verwittert von den langen Jahren im Garten. Einige Zwerge sind kürzlich ganz stylisch in grün besprüht worden, andere haben einen restaurierenden mehrfarbigen Anstrich in Acrylfarbe erhalten. Dabei habe ich einen Satz günstig erworbene Farbtuben und die große Dose weiße Dauerschutzfarbe für den Außenanstrich der Laube verwendet. Klappt prima :-)

Regenwasser mit System

Der neue Holz-Bock (braun) für die alte  Regentonne (blau) sieht aus, als wäre er schon immer dort gewesen. Er ist aber brandneu aus 10 x 10 cm dicken Vierkanthölzern gebaut worden und legt die Wassertonne etwas höher. So kann das Regenwasser vom Dach über die Regenrinne in die Tonne geleitet und dort gesammelt werden. Danach kann Wasser aus der Tonne in die Gießkanne gezapft, oder in den Teich umgeleitet werden, der immer Wasserbedarf hat.

Sommerschnitt

Der Sommerschnitt der Heckenpracht

erscheint ringsherum über Nacht.

Hat sich die Nachbarschaft verschworen?

Hab ich den Überblick verloren?

Nein, es ist viel einfacher:

Es ist Johanni, da schau her!

(Am 24.6. ist Johannistag. Das ist das Datum für den Sommerschnitt der Hecke.)

Grüne Gartenzwerge

Einige der alten Gartenzwerge, die über die Jahre ihre Farbe verloren haben und die mehr ins Kitschige tendierten als andere Zwerge, wurden spontan grün angesprüht. Die sind jetzt wieder total hip, denn in einschlägigen Einrichtungsgeschäften kann man einfarbige grüne, pinke oder weiße Gartenzwerge erwerben. Eine frische Farbe bringt frischen Wind in den Garten und die Zwerge sehen, wie ich finde, besser aus als vorher…. aber das ist wohl Geschmacksache.

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